Damit die Sollwerte bei der Messwerterfassung angewendet werden, muss die entsprechende Spezifikation bei der Probe ausgewählt sein.
Die Sollwerte werden dann in die Labordatenbank-Ansicht integriert, in der Sie Messwerte eintragen und die Messwerte automatisch mit den Sollwerten abgeglichen.

Vorteile in der täglichen Arbeit:
Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie Sollwerte/Grenzwerte definieren:
Um Sollwerte in Ihrer Labordatenbank anzulegen, benötigen Sie zunächst eine Spezifikation (Grenzwerttabelle). Klicken Sie bei der gewünschten Spezifikation auf bearbeiten oder fügen Sie über + Spezifikation anlegen eine neue hinzu.
Es gibt zwei Möglichkeiten, Parameter hinzuzufügen:
1. Gezielt suchen

2. Übersicht nutzen

Mit Sollwerten können Sie für jeden Parameter in der Labordatenbank Wertebereiche definieren und Abweichungen farblich kennzeichnen lassen.
So legen Sie einen Sollwert für den zuvor ausgewählten Parameter an:
=, <, >, ≤, ≥, !=) im zweiten Dropdown-Menü aus.AND oder OR als Verknüpfung aus.
Hinweis: In der Standardkonfiguration der Labordatenbank definieren Sie immer den gültigen Wertebereich. Nur Werte, die außerhalb dieses Bereichs liegen, werden mit der gewählten Farbe gekennzeichnet.
Im Folgenden finden Sie die häufigsten Anwendungsfälle:
Anwendungsfall: Ein Wert darf einen bestimmten Höchstwert nicht überschreiten.
Beispiel: Die Temperatur soll unter 5 °C bleiben.
Wert < 5
Anwendungsfall: Ein Wert muss innerhalb eines definierten Bereichs liegen.
Beispiel: Die Temperatur soll zwischen 3 °C und 5 °C liegen.
Wert > 3 AND < 5
Anwendungsfall: Nur Werte außerhalb eines bestimmten Bereichs sind gültig.
Beispiel: Die Temperatur soll entweder unter 3 °C oder über 5 °C liegen.
Wert < 3 OR > 5
Anwendungsfall: Ein Textwert oder eine Auswahlmöglichkeit muss genau übereinstimmen.
Beispiel: Bei der visuellen Prüfung wird nur klar als gültig akzeptiert.
Wert = klar
Anwendungsfall: Bei einem Parameter sind sowohl Textwerte als auch numerische Werte als gültig definiert.
Beispiel: Bei Keimzahlbestimmungen kann das Ergebnis entweder "nn" (nicht nachweisbar) sein oder ein Zahlenwert unter 10
= n.n. OR < 10 (< 10 OR = n.n. funktioniert nicht)
Definieren Sie, mit welcher Häufigkeit der Sollwert bei getesteten Proben vorhanden sein muss.
Beispiel: Der Sollwert muss bei jeder 2. Probe erfüllt sein.

Wählen Sie die Farbe, in der Werte angezeigt werden sollen, die nicht dem Sollwert entsprechen (standardmäßig rot). Dies ermöglicht eine schnelle visuelle Erfassung von Abweichungen.

Markieren Sie die Checkbox diese Regel im Report anzeigen, um die Sollwerte gemeinsam mit den Messwerten in Berichten darzustellen.

Nach dem Speichern können Sie bei Bedarf weitere Sollwerte für denselben Parameter hinzufügen:
Dies ist nützlich, wenn Sie unterschiedliche Sollwerte für verschiedene Situationen benötigen (z.B. Warn- und Grenzwerte).

Letzte Änderung: 21.01.2026
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