IT-Security

Sicherheit für Ihre sensibelsten Daten

LDB-LIMS IT-Security: Schutz vor Zugriff durch Dritte | Datensicherung | Verfügbarkeit

Schutz vor Zugriff durch Dritte

Eine Web Application Firewall (WAF) rund um die LDB-Cloud gewährleistet, dass nur verschlüsselte Zugriffe auf LDB möglich sind. Der Zugriff auf die Firewall wird von einem Load Balancer gesteuert, der die Last der Anfragen auf mehrere Anwendungsserver in unterschiedlichen Verfügbarkeitszonen verteilt und nur verschlüsselte Verbindungen über HTTPS mit einer RSA-Verschlüsselung und einer Schlüssellänge von 2.048 Bit zulässt.

Die Anmeldung bei LDB erfolgt über eine Benutzerauthentifizierung mit Login, Passwort und einem weiteren Sicherheitsfaktor (MFA - Multifaktor-Authentifizierung) mit Authenticator-Apps wie Google Authenticator, Microsoft Authenticator, Authy, KeePassXC, etc. oder mit Security Keys wie YubiKeys, SoloKeys, Google Titan, etc. Das Hashing der Passwörter erfolgt mithilfe des Algorithmus Argon2id, der nach aktuellem Stand der Technik ungebrochen ist.

LDB unterstützt die Anmeldung mit Passkey. Passkey ist eine neue Möglichkeit zur Anmeldung ohne Passwort mit einer höheren Sicherheit als Passwort + MFA und erlaubt eine schnellere und komfortablere Anmeldung.

Weiters unterstützt LDB Single-Sign-On (SSO). In diesem Fall erfolgt die Anmeldung durch einen Identitätsanbieter wie z. B. Microsoft Azure AD, Okta, usw. Damit können sich die Nutzer schneller und sicher mit ihrem bestehenden Unternehmensaccount in LDB anmelden.

Jeder Versuch einer Anmeldung wird mit IP-Adresse und Uhrzeit protokolliert. Versucht jemand mehrmals hintereinander, sich mit einem falschen Passwort anzumelden, so wird die Anmeldung bei LDB für einen definierten Zeitraum gesperrt.

Die Daten werden in der LDB-Cloud auf einer MySQL-kompatiblen Datenbank (Aurora) verschlüsselt gespeichert. Dabei verwendet jede LDB-Instanz eine eigene Datenbank mit separaten Datenbank-Accounts für jede Instanz, sodass ein Zugriff auf Daten von einem anderen LDB-Kunden technisch ausgeschlossen ist.

Alle Datenbanken werden verschlüsselt gespeichert. Somit wird verhindert, dass eine unberechtigte Partei die Daten lesen oder unbemerkt verändern kann (die Veränderung einzelner Bytes würde die ganze Datenbank unlesbar machen).

Für die Verschlüsselung der Datenbanken wird AES-256-GCM verwendet, ein symmetrischer Algorithmus basierend auf Advanced Encryption Standard (AES-256) und Galois Counter Mode (GCM) mit einem 256-Bit-Schlüssel.


Datensicherung

  • Redundanter Datenbankcluster auf 3 Verfügbarkeitszonen
  • Sekundenweise inkrementelle Backups für 3 Tage
  • Tägliche vollständige Backups auf S3 für 7 Tage
  • Wöchentliche Backups auf S3 für unbegrenzte Laufzeit
  • Zusätzliche Backups bei einem von AWS unabhängigen Backupsystem in den Niederlanden mit Object Locking Compliance Mode für 90 Tage
  • Optional: automatisiertes tägliches Backup vor Ort beim Kunden

Eine vollständige Datensicherung von LDB erfolgt laufend auf Amazon S3. Um unseren Kunden absolute Sicherheit zu gewährleisten, wird bei LDB jede Sekunde ein inkrementelles Backup erstellt. Darüber hinaus wird täglich ein vollständiges Backup erstellt.

Alle Tagesbackups werden für eine Woche aufgehoben. Nach einer Woche wird ein vollständiges Backup pro Woche bis auf Widerruf, für zumindest die nächsten 10 Jahre aufbewahrt.

Die Datensicherung ist auf eine Datenbeständigkeit von 99,999999999% über ein Jahr ausgelegt. Diese Zuverlässigkeitsstufe entspricht einem jährlich zu erwartenden Datenverlust von 0,000000001%. Diese Datenbeständigkeit wird erreicht, indem jedes Backup redundant auf drei voneinander unabhängigen Rechenzentren verteilt ist.

Alle Backups werden verschlüsselt gespeichert, wobei jedes Backup mit einem eigenen Schlüssel verschlüsselt wird (alle Schlüssel werden mit einem eigenen Masterschlüssel verschlüsselt, welcher laufend geändert wird). Für die Verschlüsselung der Backups wird ebenfalls der 256-bit Advanced Encryption Standard (AES-256) verwendet. Für dieses Verfahren ist kein praktisch durchführbarer Angriff bekannt.


LDB-Cloud-Verfügbarkeit der letzten Jahre:
  • 2025 - 99,99%
  • 2024 - 100%
  • 2023 - 99,99%
  • 2022 - 100%
  • 2021 - 99,99%
  • 2020 - 100%

Verfügbarkeit

Die LDB-Cloud ist auf drei unabhängige Verfügbarkeitszonen verteilt und auf eine Verfügbarkeit von > 99,95% ausgelegt. Das entspricht einer Downtime von weniger als 5 Std. pro Jahr.

Verfügbarkeitszonen (Availability Zones) sind eigenständige Rechenzentren, die viele Kilometer voneinander getrennt sind, mit redundanter Stromversorgung, Vernetzung und Konnektivität, die so entwickelt wurden, dass sie von Ausfällen in anderen Verfügbarkeitszonen isoliert sind.

Die LDB-Cloud läuft im Rechenzentrum von Amazon AWS in Frankfurt und ist dort parallel auf die Verfügbarkeitszonen eu-central-1a, eu-central-1b und eu-central-1c verteilt. Die LDB-Cloud ist so aufgebaut, dass sie dem gleichzeitigen Ausfall von zwei Verfügbarkeitszonen standhält und verfügbar bleibt.

Architektur

Anwender Call zum Thema Datensicherheit
Allgemeine Datensicherheitsrichtlinien (ADSR)
NIS 2 - Anlage 3
TÜV-zertifizierte Sicherheit für Ihr LIMS

Sicherheit ist Teil unseres Betriebs.

Laborsoftware verarbeitet sensible Daten – Sicherheit ist bei der Labordatenbank daher kein Zusatzfeature, sondern integraler Bestandteil der Architektur.

EU-Datensouveränität TLS 1.3 + AES-256 SSO & MFA inklusive 99,99 % Uptime Backups jede Sekunde

Europäischer Anbieter

Deutsch-österreichisches Unternehmen nach europäischem Recht.

Redundante Cloud-Infrastruktur

Drei unabhängige Verfügbarkeitszonen am Standort Frankfurt.

Verschlüsselung & Zugriffsschutz

Alle Daten verschlüsselt – at rest und in transit, mit klar geregelten Zugriffen.

Sichere Anmeldung

MFA, SSO und Passkeys für eine sichere Authentifizierung.

Audits & Pentests

Regelmäßige interne und externe Sicherheitsaudits sowie Penetrationstests.

Vollständiger Audit-Trail

Alle Aktivitäten lückenlos mit Nutzer- und Zeitstempel dokumentiert.

Als LIMS-Anbieter sind wir nach der aktuellen ISO 27001 zertifiziert – für Datensicherheit, Verfügbarkeit, Verarbeitungsintegrität, Vertraulichkeit & Datenschutz – und erfüllen zudem die Anforderungen der NIS2-Richtlinie.

Häufige Fragen

Wir betreiben Ihre LDB-Instanz im Rechenzentrum von Amazon AWS in Frankfurt. Mit der Verteilung auf die Verfügbarkeitszonen (AZ) eu-central-1a, eu-central-1b und eu-central-1c stellen wir Ihnen eine redundant aufgebaute und sichere Umgebung für sensibelste Daten bereit. In der MySQL-kompatiblen Datenbank (Aurora) werden Ihre Daten durch separate Accounts getrennt von anderen Kunden verschlüsselt gespeichert. Ihre Dateien werden auf Amazon S3 verschlüsselt gespeichert. Die Verschlüsselung erfolgt at-rest und in-transit mittels Advanced Encryption Standard (AES-256). Data residency für sämtliche Daten ist EU.
Die Sicherung Ihrer Daten erfolgt nach folgender Backup-Routine: Sekundenweise inkrementelle Backups für 3 Tage, tägliche vollständige Backups auf S3 für 7 Tage, tägliche vollständige Backups auf Wasabi mit Object Locking Compliance Mode für 90 Tage, wöchentliche vollständige Backups auf S3 für unbegrenzte Laufzeit. Da diese Routine für jede der beiden Verfügbarkeitszonen gilt, erfolgen diese vier Sicherungen jeweils doppelt.
Wir empfehlen Ihnen, zusätzlich zu unserer umfangreichen Backup-Routine sämtliche Daten auch bei Ihnen lokal auf Ihrer Infrastruktur zu sichern. Dafür bieten wir Ihnen folgende zusätzliche Backup-Möglichkeiten an: Manuelles Backup: Berechtigte Nutzer haben zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, ein vollständiges Backup anzustoßen und herunterzuladen. Zusätzliches externes Backup: Hierbei wird täglich zu einem definierten Zeitpunkt ein vollständiges Backup erstellt und auf ein von Ihrer IT bereitgestelltes System übertragen.
Das Off-Boarding von Kunden erfolgt nach einer etablierten und regelmäßig extern zertifizierten Check-Liste. Hierzu gehört auch die sichere Bereitstellung Ihrer sämtlichen Daten sowie die vollständige Löschung Ihrer Daten von unseren Systemen. Sie können in diesem Fall - wie übrigens zu jedem anderen Zeitpunkt auch - ein vollständiges Backup inklusive sämtlicher Uploads sowie erstellter Dokumente herunterladen. Liegt Ihre Bestätigung vor, dass Sie dieses (erfahrungsgemäß große) Backup erfolgreich heruntergeladen haben, löschen wir 90 Tage nach Ende der LDB-Nutzung alle Daten unwiderruflich von unseren Systemen. Sie erhalten ein Protokoll über die erfolgte Löschung für Ihre Dokumentation.
Die Labordatenbank ist vom TÜV Rheinland zertifiziert nach ISO 27001, ISO 9001 und TISAX.
Ja. Sie finden unseren NIS-2-Leitfaden unter https://lims.eu/de/nis2 sowie eine ausführliche Dokumentation unter https://labordatenbank.com/crm/documents/public/185/e850146a55
Ja. Die LDB Labordatenbank GmbH ist im Sinne der DSGVO und des österreichischen Datenschutzgesetzes Auftragsverarbeiter Ihrer Daten und verpflichtet sich zur Einhaltung aller geltenden nationalen und europäischen Datenschutzbestimmungen.
Nein, LDB wird ausschließlich als Cloud-SaaS-Lösung angeboten — gehostet auf AWS in Frankfurt, verteilt auf drei Verfügbarkeitszonen. Das nimmt Ihnen den Betriebsaufwand für Updates, Backups und Sicherheit vollständig ab.
Wir betreiben ein zertifiziertes ISMS mit eigener Informationssicherheitsbeauftragter, jährlichen Risiko-Workshops, mindestens jährlichen externen Penetrationstests, verpflichtender Multi-Faktor-Authentifizierung für sicherheitskritische Systeme und einem dokumentierten Lieferantenmanagementprozess — die Nachweise stellen wir NIS-2-betroffenen Kunden zur Verfügung.
Zugriffe erfolgen ausschließlich nach dem Need-to-know-Prinzip, sind lückenlos protokolliert (Audit Trail) und Bestandteil regelmäßiger interner und externer Sicherheitsaudits im Rahmen der ISO-27001-Zertifizierung.
Nein. Es werden ausschließlich KI-Modelle eingesetzt, die vertraglich zusichern, keine Kundendaten zum Training zu verwenden, Daten im Ruhezustand und während der Übertragung zu verschlüsseln und selbst ISO-27001- oder SOC-2-Typ-2-zertifiziert zu sein. Beim Query Explorer werden zudem nie die Daten selbst, sondern nur Datenstruktur und Frage übermittelt.
Die LDB-Cloud ist auf >99,95 % Verfügbarkeit ausgelegt (weniger als 5 Std. Downtime/Jahr) und wird alle 10 Minuten automatisiert auf Funktionalität geprüft. Die tatsächlichen Werte lagen 2020–2025 zwischen 99,99 % und 100 %.
Mindestens jährlich, durch einen externen Anbieter. Die Ergebnisse werden direkt an die Entwickler weitergegeben und im internen QM-Verzeichnis unter „Security Audits“ dokumentiert abgelegt.
Jedes Update durchläuft ein Änderungsmanagement mit automatisierter Validierung gegen definierte Testfälle vor dem Rollout. Hochkritische Schwachstellen werden zeitnah gepatcht, kritische im nächsten Update behoben; Kunden werden per Updateinfo informiert.
TLS 1.2/1.3 für die Übertragung, AES-256-GCM für Daten im Ruhezustand, RSA mit mindestens 3.000 Bit für asymmetrische Verschlüsselung und Argon2id für Passwörter — orientiert an der Technischen Richtlinie TR-02102 des BSI.
Für sicherheitskritische Anwendungen ist MFA verpflichtend — per Authenticator-App, Security Key (z. B. YubiKey) oder Passkey. Alternativ steht Single Sign-On über Ihren bestehenden Identitätsanbieter zur Verfügung.
Ja. Die Anmeldung kann über Single Sign-On mit Ihrem bestehenden Identitätsanbieter erfolgen — allen voran Microsoft Entra ID (vormals Azure AD), ebenso Okta. Ihre Nutzer:innen melden sich damit mit dem gewohnten Unternehmens-Account an, die Zugänge verwaltet zentral Ihre eigene IT, und scheidet jemand aus dem Unternehmen aus, verliert die Person automatisch den Zugriff, sobald der Firmen-Account deaktiviert wird.
Erkannte Vorfälle werden unverzüglich an Geschäftsführung und Informationssicherheitsbeauftragte gemeldet, nach festgelegtem Incident-Response-Plan bearbeitet und abschließend in einem 8D-Report dokumentiert und ausgewertet.
Ja. Alle Mitarbeitenden durchlaufen eine sicherheitsrelevante Einschulung beim Onboarding und nehmen mindestens jährlich an einer Cybersicherheitsschulung teil; bei akuten Bedrohungslagen erfolgt zusätzlich eine zeitnahe Information aller Mitarbeitenden.
Über einen dokumentierten Lieferantenmanagementprozess inkl. NDA, Vertragsprüfung und Risikoklassifizierung. Für den externen IT-/Cloud-Dienstleister gilt zusätzlich, dass eine eigene ISO-27001-Zertifizierung die entsprechende ISO-17025-Anforderung an extern bereitgestellte Dienstleistungen erfüllt.
Ja, standardmäßig laufen alle internen und externen Übertragungen verschlüsselt über HTTPS. Eine Ausnahme ist nur auf ausdrücklichen Kundenwunsch möglich.
Ja. Es gelten feste Secure-Coding-Richtlinien (u. a. Prepared Statements gegen SQL-Injection, sichere Passwort-Hashfunktionen, CSRF-Schutz) sowie regelmäßige Code-Reviews und automatisierte Prüfung aller Abhängigkeiten auf bekannte Sicherheitslücken.
Wir. Die Verantwortung für Betrieb, Updates, Backups und Sicherheit liegt vollständig bei der Labordatenbank — nicht bei Ihrer eigenen IT-Abteilung. Das ist über eine eigene Informationssicherheitsbeauftragte, jährliche externe Audits und eine seit 2023 durchgehende ISO-27001-Zertifizierung überprüfbar dokumentiert, nicht nur behauptet.
Weil Informationssicherheit hier Kerngeschäft ist, nicht Nebenprojekt neben dem Laboralltag: über 15 Jahre durchgehender Betrieb, ISO 27001, ISO 9001 und TISAX zertifiziert, jährliche externe Penetrationstests und eine Infrastruktur, die den gleichzeitigen Ausfall von zwei der drei Verfügbarkeitszonen verkraftet — ein Aufwand, den die IT eines einzelnen Labors realistisch nicht nebenbei leisten kann.
Durch Nachweisbarkeit statt Selbstauskunft: TÜV-Rheinland-Zertifizierung nach ISO 27001 und ISO 9001, bestandenes TISAX-Assessment, öffentlich einsehbare Datensicherheitsrichtlinien (ADSR) und ein NIS-2-Leitfaden mit konkreten, prüfbaren Maßnahmen statt allgemeiner Aussagen.

Unsere Kunden

Zertifiziert nach

Das LIMS von Labordatenbank ist eine ISO 27001 zertifizierte Laborsoftware

Bevorzugter LIMS-Partner

VUP - Verband unabhängiger Prüflabore