Onboarding: SHAPTH

SHAPTH-Schnittstelle für Trinkwasserlabore ist live

  1. Was ist SHAPTH und welche Schnittstellen damit ab dem 01.01.2027 abgelöst werden
  2. Wie Sie Zugang zu SHAPT erhalten
  3. Demo: Mit SHAPT in der Labordatenbank meldepflichtige Daten an Gesundheitsämter übermitteln
  4. Stammdaten und Probenahmestellen
  5. Umstellen der bisherigen Stammdatenfelder
  6. Häufige Fragen zur SHAPTH-Schnittstelle

Häufige Fragen zur SHAPTH-Schnittstelle im Labordatenbank LIMS:

Spätestens zum 1. Januar 2027. Einzelne Bundesländer starten früher – den für Sie geltenden Termin nennt Ihr Gesundheitsamt. Die Umstellung sollte deshalb frühzeitig vorbereitet werden.
XWasser ist der bundeseinheitliche Datenstandard für Trinkwasseranalysedaten, SHAPTH die Plattform für die Übermittlung. Für Sie ändert sich das Zielformat, nicht die Arbeitsweise im Labor.
Diese Landesformate werden durch SHAPTH und XWasser abgelöst und sind ab dem Berichtsjahr 2027 für berichtspflichtige Daten nicht mehr nutzbar. Ein Teil der SHAPTH-Pflichtfelder lässt sich aus der bestehenden Schnittstelle per Abgleich-Import übernehmen.
Über die SHAPTH-Umgebung; für die Live-Umgebung wird das ELSTER-Unternehmenskonto verwendet. Registrierung und Einrichtung sollten frühzeitig eingeplant werden.
Nach aktuellem Stand nein. Testübermittlungen sollten mit Betreiber und Gesundheitsamt abgestimmt werden. Zusätzlich lassen sich Prüfberichte manuell in SHAPTH anlegen, um den Ablauf kennenzulernen.
Für das eigene Labor: SHAPTH-ID, Client ID und Client Secret. Sie werden in der Labordatenbank hinterlegt und für die Authentifizierung der Übermittlung genutzt.
Nein. Für Fremdlabore genügen in der Regel Name, SHAPTH-ID und Bundesland.
Sicher verwahren und korrekt in der Labordatenbank hinterlegen. Legen Sie intern fest, wer für Pflege und Erneuerung zuständig ist.
Nein, Auftraggeber sind keine eigenen SHAPTH-Objekte. Name und Adresse gehen aus dem Prüfbericht mit und müssen in der Labordatenbank korrekt gepflegt sein.
Nicht zwingend. Je nach Prozess besitzt der Betreiber eine SHAPTH-ID oder stellt dem Labor die nötigen Angaben zu seinen Stammdaten bereit.
Als Kontakt beziehungsweise „im Auftrag des Betreibers". Die passende Kontaktart stimmen wir im Workshop mit Ihnen ab.
Betreiber oder Gesundheitsamt. Das Labor stimmt die IDs mit den Verantwortlichen ab und übernimmt sie in die eigenen Stammdaten.
Eine Übermittlung ist teilweise auch ohne möglich. Für eine eindeutige, dauerhafte Zuordnung sollten die IDs verwendet werden, sobald sie vorliegen.
Ja – gerade bei bestehenden Datenbeständen. Die ID-Strategie sollte mit Betreiber und gegebenenfalls Gesundheitsamt abgestimmt sein, um Dubletten zu vermeiden.
Als Kunden oder Kontakte, nicht als Mitarbeiter. Kontaktdaten und Kontaktart vollständig pflegen; eine eigene UUID hilft bei der eindeutigen Zuordnung.
Nach aktuellem Stand nein. Für die eindeutige Identifikation genügt eine systeminterne UUID.
In der Regel nicht – SHAPTH-Felder lassen sich in bestehende Vorlagen integrieren. Welche Felder nötig sind, hängt von Ihrer Konfiguration und der Meldelogik ab.
Das legt die Schnittstellenkonfiguration fest: nur berichtspflichtige Proben oder alle relevanten Proben eines Prüfberichts. Die Einstellung prüfen wir vor dem Produktivstart gemeinsam.
SHAPTH-relevante Felder kommen per Template in die Labordatenbank. Bestehende Felder und Doppelungen prüfen wir anschließend und führen sie in einem gemeinsamen Mapping zusammen.
Die Bewertung des Untersuchungswerts ist in SHAPTH Pflicht. Dafür muss in den Spezifikationen zu jeder möglichen Bewertungsoption ein Sollwert hinterlegt sein – fehlt einer, bleibt die Meldung unvollständig. Das ist der häufigste Stolperstein.
Nein. Die Übermittlung erfolgt als strukturierte XML-Nachricht; Auswertung und Feldzuordnung richten wir in der Schnittstellenkonfiguration ein. Ob individuelle Anpassungen nötig sind, klären wir im Onboarding-Workshop.
In der Regel ein gemeinsamer Workshop: Stammdatenabgleich, Import der SHAPTH-Felder, Konfiguration der Übermittlung. Wer bereits TEIS, Octoware oder SEBAM nutzt, übernimmt einen Teil der Pflichtfelder per Abgleich-Import.
Die Labordatenbank quartalsweise, SHAPTH etwa halbjährlich. Die Kompatibilität zwischen den Versionen prüfen wir anhand der jeweils bereitgestellten Informationen.
Derzeit nicht – SHAPTH deckt ausschließlich Trinkwasser ab. Erweiterungen sind technisch möglich, aber nicht umgesetzt.
Strukturierte LIMS-Einführung

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